Get Adobe Flash player

Schneefernerhaus - Zugspitze, Deutschland

 

System:    50 Vakuum-Flachkollektoren, Typ TS 400
5 Reihen á 10 Kollektoren - 100 m²
Montage:     Fassadenbefestigung

 

Zugspitze panorama
    

Eine Solaranlage auf dem höchsten Berg Deutschlands - der Zugspitze.
Das ehemalige Hotel Schneefernerhaus, wurde zu einer Umweltforschungsstation umgebaut.
Ein 100 m² großes Feld von Vakuum-Flachkollektoren TS 400 wurde an der Fassade angebracht Ein Teil dieser Anlage wurde vom Bundesumweltministerium für Umwelt finanziert. Die Zugspitz-Station befindet sich in einer Höhe von 2650 Meter über dem Meeresspiegel und liegt somit ca. 300 m unterhalb der höchsten Gipfel der deutschen Alpen. Um eine „saubere“ Energiegewinnung zu gewährleisten, wurde ein System aus Solarkollektoren kombiniert mit einer Wärmepumpe installiert. Die Auswahl der Kollektoren wurde unter Berücksichtigung der auftretenden extremen Klimabedingungen getroffen und fiel auf den thermosolar Vakuum-Flachkollektor TS 400. Die Kollektoren erwärmen das Warmwasser direkt, sowie das Wasser in den Tanks mit einer Kapazität von 100 m³.

Die alpinen Gegebenheiten schaffen sehr gute Bedingungen für den Betrieb der Vakuum-Solarkollektoren. Seit Projektbeginn werden exakt und langfristige Messung aller Parameter durchgeführt. Diese Messungen haben einige bekannte Solarhypothesen bestätigt. Die alpine Umwelt, zusammen mit extrem klarer Luft, führt zu einer außergewöhnlich hoher Leistungen der Kollektoren.

Diese hohe Intensität wird, neben der hohen Klarheit der Luft, auch durch die reflektierte Sonnenstrahlung aus dem Schnee und der Gletscher in der Umgebung unterstützt. Aufgrund der besonderen Einstrahlungsbedingungen sind die Solarerträge in den Wintermonaten höher als im Sommer und die Maximalwerte sind im März und Oktober festzustellen. Zum Beispiel während einem klaren Tag mit der Außentemperatur -20 ° C und starkem Wind wurde die Kollektortemperatur von 120 °C erreicht.